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Sonntag, 11. Dezember 2016

Leser-Meinung *** Das Kopftuch



Das Kopftuch

Ich halte die Symbolik eines Kopftuches als Demonstration sich nicht in eine säkulare Gesellschaft einfügen und integrieren zu wollen. Richterinnen, Lehrerinnen und Polizistinnen mit Kopftuch geht gar nicht. Leute, die im Dienst des Staates stehen müssen die Neutralität wahren. Muslime müssen erst noch lernen, dass man eine Religion kritisieren darf.






Ich finde der folgende Beitrag ist ein gutes Statement gegen das Kopftuch von Ronai Chaker.

 

Für mich ist es ein identitäres, politisches Symbol der Abgrenzung. Ich vergleiche es häufig mit einem Symbol des religiösen Nationalismus. Die Kopftuchträgerinnen wollen als Muslima wahrgenommen werden und nicht als säkulare Mitglieder unserer Gesellschaft. Diesen Anspruch stellen sie an ihr Gegenüber.


Man kann es auch nicht mit der Berufskleidung einer Nonne vergleichen, denn die Haare einer Nonne sind kein Geheimnis. Sie selbst betrachten ihre Robe als Arbeitskleidung. Und ich kenne keine Christin die dazu gezwungen wird eine Nonne zu werden, aber den Kopftuchzwang gibt es eben und dieser Tatsache muss man sich stellen.


Oft heißt es von Muslima, dass sie aufgrund des Kopftuches diskriminiert und aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.


Die Wahrheit ist, dass sie sich selbst bewusst ausgrenzen wollen und sich damit an erster Stelle selbst diskriminieren. Sie machen keinen Halt davor diese Symbolik in eine säkulare Gesellschaft, ohne Rücksicht auf die Freiheiten anderer, integrieren zu wollen. Und das halte ich für dreist und egoistisch.


Ich kann mir keine Richterinnen und Polizistinnen mit Kopftuch vorstellen, die ein solch unter Kritik stehendes Symbol tragen und damit den Staat repräsentieren. Sollte der Staat das zulassen, wäre unsere Gesellschaft gezwungen ein Kopftuch mitzutragen und damit auch die Geschlechterapartheid der islamischen Welt. Das fasse ich unter Diskriminierung.


Auch finde ich es nicht in Ordnung, wenn die Juristerei so weit in die Freiheit der Unternehmer eingreift, dass sie ihnen und ihrem Unternehmen durch ihre Angestellten ein Kopftuch aufzwingen. Derzeit gibt es tatsächlich einen Rechtsstreit über diese Thematik und ich würde ein solches Urteil für fatal halten, denn es würde nicht nur Unternehmer ihrer Freiheit berauben, sondern junge moderne Migrantinnen diskriminieren, die nichts mit dem islamischen Glauben zutun haben, aber durch ihren Hintergrund damit in Verbindung gebracht werden könnten.


De Facto würden Unternehmer darauf verzichten, Migrantinnen einzustellen, weil sie befürchten würden, dass diese sich später ein Kopftuch aufziehen. Dadurch hätten sie ebenfalls Barrieren auf dem Arbeitsmarkt.


Damit würde man die Diskriminierung von jungen Migrantinnen fördern, die nichts mit den islamischen Glauben zutun haben. Das würde eindeutig zu weit gehen. Man kann nicht für eine Gesellschaftsgruppe etwas einfordern und dadurch nichts weiter erreichen, als es für andere Frauen auf dem Arbeitsmarkt nur noch schwieriger zu machen .


Ein Unternehmer sollte selbst darüber entscheiden dürfen, ob er diese Symbolik in seinem Unternehmen zulässt.


Zahlreiche Männer fühlen sich vom Kopftuch diskriminiert, weil in diesem auch ein Vorwurf impliziert ist, seine männlichen Triebe nicht beherrschen zu können. Und das dürfen diese Männer auch zu Geltung bringen.


Die Frage ist, wer diskriminiert hier wen mit seinen andauernden Forderungen der Gesellschaft ein Symbol aufzuzwingen, was bei vielen Befremdung hervorruft und nicht ohne Grund weltweit unter Kritik steht?


Bei der Jurisprudenz bekomme ich oft das Gefühl, dass die religiöse Glaubensfreiheit über die Freiheiten aller anderen gehoben wird, auch wenn sie die Freiheiten anderer in erheblichem Ausmaß tangieren. Anzumerken wäre hier die negative Glaubensfreiheit, die den selben Stellenwert hat, wie die Religionsfreiheit.


Zum Beispiel steht für mich die Freiheit einer Kopftuchträgerin (Lehrerin), nicht über der Freiheit von Schülern. Schülern steht es zu (besonders an staatlichen Schulen) von Lehrpersonal Neutralität einzufordern, denn diese haben schließlich eine Schulpflicht und sind damit gezwungen am Unterricht des Personals teilzunehmen. 


Des Weiteren übt eine Kopftuchtragende Lehrerin auch Druck auf junge Migrantinnen muslimischen Glaubens aus. Die wahren Opfer haben es eben nicht so leicht, wie eine Betül Ulusoy, Gümusay und Co. für ihre freiheitlichen Rechte einzutreten. Aber wir sollten es ihnen leicht machen. Sie sind Schutzbefohlene. Schulen sind ein Raum der Freiheit und sollten das auch bleiben.


Ob man ein Kopftuch tragen möchte, kann jeder für sich selbst entscheiden, aber ein ausländisches Aussehen, einen ausländischen Nachnamen? Schüler zu sein? All das kann man sich nicht aussuchen. Kann man nicht einfach abnehmen. Man ist determiniert. Daher müssen Kopftuchträgerinnen auch damit zurecht kommen, wenn ein großer Teil der Bevölkerung dem Kopftuch kritisch gegenübersteht.


Es gibt gerechtfertigte Kritikpunkte, die man nicht einfach ausradieren kann und auch nicht darf!


Wir brauchen keine Propaganda die uns erzählt, dass das Kopftuch der „neue Feminismus“ sei und die neue „Emanzipation“ der Frau. Das Kopftuch impliziert in sich Apartheid und Moralvorstellungen, die einer freien Gesellschaft nicht gerecht werden. Das Kopftuch trägt in unserer Gesellschaft, mit seinen andauernden Forderungen, zu einem erheblichen Ausmaß an Diskriminierung bei, über das wir endlich mal anfangen sollten, offen zu sprechen.


Ein Kopftuch in staatlichen Berufen lehne ich strikt ab, weil ich diese frauenverachtende Symbolik der Apartheid nicht unterstütze und sie mit unseren Werten der Gleichberechtigung nicht in Einklang bringen kann. Zudem auch der Meinung bin, dass der Staat diese Symbolik der Bevölkerung nicht aufzwingen darf.


.Das Kopftuch
Gruß Hubert


Gemischt

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